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AI Summit: Wie bleibt KI menschzentriert?

Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik veranstaltet mit KompAKI die erste Darmstadt AI Summit: Exchanging Perspectives on Human-centric Artificial Intelligence

Am 07. November fand an der TU Darmstadt die erste AI Summit statt.
Zur Begrüßung der Teilnehmenden verwandelte sich das Foyer des Wilhelm-Köhler-Saals dabei in eine lebendige Ausstellerfläche, auf der – neben innovativen Startups und anderen kooperierenden Forschungsprojekten – auch KompAKI sowohl Forschungsergebnisse, als auch spannende Transferangebote präsentieren konnte. Unsere ca. 120 KI-interessierten Gäste hatten die Gelegenheit, nicht nur die neuesten Entwicklungen und Produkte der Aussteller zu erkunden, sondern darüber hinaus auch in einen inspirierenden Austausch über wegweisende Ideen einzutauchen und weitere KompAKI-Formate zur Weiterbildung im Bereich KI und Arbeit kennenzulernen.

Impressionen des Abends
©KompAKI

Kurz nach 17 Uhr startete dann das offizielle Programm im angrenzenden Saal. Die Moderatorin Carmen Hentschel eröffnete die Veranstaltung und führte durch den Abend mit spannenden Vorträgen und aktuellen Insights. Nach der Begrüßung erfolgte ein kurzes Intro durch Prof. Dr. Peter Buxmann, worin er aktuelle Highlights der KI-Entwicklungen anriss. Die Teilnehmenden wurden auf einen Abend eingestimmt, der von Wissensaustausch und gegenseitigem Verständnis geprägt sein sollte. Mit dem ersten Vortrag startete Stefan Kurz (VP Chief Experte für Hybridmodellierung bei Robert Bosch & Dozent für Elektromagnetismus und Mathematische Modellierung) „Digital Synergy: Merging Classical Physics and Modern AI for Industrial Excellence“ direkt in das Thema ein. Kurz präsentierte fesselnde Einblicke in sein Fachgebiet und regte mit seinen Beispielen von dem Unternehmen Bosch zum Nachdenken an. Die Fragen, welche in der Zeit seines Vortrags von der Moderatorin gesammelt wurden, bestätigten dies nur.

Nach einer industriellen Sicht auf das Thema KI folgte mit dem zweiten Speaker des Abends eine regulatorische Perspektive. Carmen Hentschel kündigte ihn als ein „Must Have“ für jede KI-Journey an: Mark David Cole ist Professor für Medien- und Telekommunikationsrecht an der Universität Luxemburg & Direktor für akademische Angelegenheiten an dem Institut für Europäisches Medien Recht (EMR). Cole startete in seinem Vortrag „Regulating AI: between Law and Ethics, between Global, European and National Approaches – A Lost Cause?“ mit einem Disclaimer, dass er hierfür keine KI verwendet oder einbezogen hat, und hat damit direkt eine erste spannende Frage in den Raum gestellt: Benötigen wir diese Art von Disclaimern in der Zukunft? Die KI-Regulatorik beinhaltet somit Spannendes für die weitere Zukunft für KI und die Arbeit mit ihr.

„Jede:r hat sicherlich schon einmal von dem Begriff LLM (Large Language Model) gehört, aber wer von Ihnen kann es auch erklären?“ Mit dieser Einleitung wurde die dritte und damit letzte Speakerin des Abends vorgestellt. Sara Holschneider (Gründerin von Eloquest) hat mit ihrem Vortrag „When the use case lags behind the language model: Benefits and Limitations of LLMs“ einen weiteren Einblick in die Nutzung von KI für innovative Geschäftsideen gewährt und setzte die inspirierende Tonart fort.

Nach Ende des offiziellen Programms ging es in den Networking-Teil des Abends über. Mit Fingerfood und diversen Getränken wurde sich am KompAKI-Stand angeregt über die Themen der Vorträge ausgetauscht. Das Interesse der Gäste lag dabei insbesondere auf innovativen neuen Geschäftsmodellen, die durch KI ermöglicht werden, aber auch auf den Veränderungen, die KI-Technologien für die Arbeitswelt der Zukunft einläuten werden. Dabei konnten unsere KompAKI-Mitarbeitenden erneut die aktuellsten KompAKI-Forschungsergebnisse zu diesen Themengebieten vorstellen, als auch für beide Seiten spannende Diskussionen mit KI-Praktiker:innen und KI-Interessierten führen. Zuletzt konnten dabei auch einige Kontakte für weiterführenden Austausch geknüpft werden, der in zukünftigen KompAKI-Transferangeboten rund um das Thema KI und Arbeit fortgeführt werden soll.

Allumfassend war die Darmstadt AI Summit somit ein voller Erfolg und gab den Teilnehmenden einen spannenden Einblick in die Interdisziplinarität der Thematik KI. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste AI Summit in 2024.


In Kooperation mit:
RTG Privacy and Trust for Mobile Users | Forschungsfeld I+I | hessian.AI | StartUpSecure | ATHENE | HIGHEST | ZUKIPRO

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